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Der Vorstand

 

 


 


 


 

 

 

Herstellung der 2. Sohlgleite am Hakengraben. 


Die Umgestaltung des Sohlabsturzes zu einer Sohlgleite mit 23 Einzelbecken ist fertiggestellt.

 

Auf Antrag vom 29.03.2015 bewilligt die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung für das Projekt eine maximale Fördersumme in Höhe von 28.000€ ! Die Naturschutzstiftung des Landkreises Emsland hat beschlossen,das Projekt mit maximal 5.000€ zu bezuschussen! 

 

Durchführung

Im Unterlauf des Hakengrabens befindet sich etwa 750 m vor der Mündung in die Ems ein Sohlabsturz (Stahlspundwand mit Absturzhöhe von 1,85m). Dieses Wanderhindernis soll durch die Umgestaltung in eine Sohlgleite für aquatische Organismen passierbar gemacht werden. Die Erstellung erfolgt in Anlehnung an die Vorgaben im Handbuch Querbauwerke (MUNLV, 2005). Die vorhandene Höhendifferenz von 1,85 m wird über 23 Einzelbecken mit einer jeweiligen Beckenlänge von ca.3 m auf einer Länge von 70m abgebaut. Die Höhensprünge zwischen den einzelnen Becken betragen ca. 8cm. Als Sohlsubstrat wird ein Gemisch aus Wasserbausteinen und Kiesen verwendet. Zur Fixierung der einzelnen Becken werden Querwände aus Lärchenholzpfählen verwendet. Zusätzlich erfolgt optional der Einbau eines Filterflieses. Die Beckentiefe wird bei ca. 60 – 80 cm liegen.   Die Baumaßnahme wird dabei in einer Gemeinschaftsaktion mit dem Unterhaltungsverband 95 durchgeführt.

Bei der Bauausführung wird insbesondere darauf geachtet, dass es zu keinen negativen Veränderungen in den Wasserspiegellagen kommt. Im Rahmen der Umgestaltung des Sohlabsturzes werden die vorhandenen Wasserspiegellagen durch den Unterhaltungsverband 94/95 aufgenommen und dokumentiert.

 

 

 

 

 

 Herstellung der 1. Sohlgleite am Hakengraben 

 


 

Hintergrund

Die Herstellung der Durchgängigkeit von Fließgewässern ist nicht erst seit Inkrafttreten der Richtlinie „2000/60/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2000 zur Schaffung eines Ordnungsrahmens für Maßnahmen der Gemeinschaft im Bereich der Wasserpolitik“ (EG-WRRL) eine - aus gewässerbiologischer Sicht -zentrale Forderung. Die Komplexität der Fließgewässerbiozönose mit den an durchgängige Gewässer angepassten Organismen verdeutlicht und unterstreicht die Bedeutung vernetzter Strukturen.

 

 

Durchführung

Im Unterlauf des Hakengrabens befindet sich etwa 40 m vor der Mündung in die Ems ein Sohlabsturz (Stahlspundwand mit Absturzhöhe von 1,5m). Dieses Wanderhindernis soll durch die Umgestaltung in eine Sohlgleite für aquatische Organismen passierbar gemacht werden. Die Erstellung erfolgt in Anlehnung an die Vorgaben im Handbuch Querbauwerke (MUNLV, 2005). Die vorhandene Höhendifferenz von 1,5 m wird über 13 Einzelbecken mit einer jeweiligen Beckenlänge von ca.3 m auf einer Länge von 40m abgebaut. Die Höhensprünge zwischen den einzelnen Becken betragen zwischen 10 und 12 cm. Als Sohlsubstrat wird ein Gemisch aus Wasserbausteinen und Kiesen verwendet. Zur Fixierung der einzelnen Becken werden Querwände aus Lärchenholzpfählen verwendet. Zusätzlich erfolgt optional der Einbau eines Filterflieses. Die Beckentiefe wird bei ca. 60 – 80 cm liegen.

Die Baumaßnahme wird dabei in einer Gemeinschaftsaktion mit dem Unterhaltungsverband 95 durchgeführt.

Bei der Bauausführung wird insbesondere darauf geachtet, dass es zu keinen negativen Veränderungen in den Wasserspiegellagen kommt. Im Rahmen der Umgestaltung des Sohlabsturzes werden die vorhandenen Wasserspiegellagen durch den Unterhaltungsverband 94/95 aufgenommen und dokumentiert.

 

Die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung fördert dieses Projekt mit 13.100 € aus den Mitteln des Emsfonds. Eine weitere Förderung in Höhe von 2.000 € erfolgt durch den Landkreis Emsland.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fertiggestellte Sohlgleite

 

 

 

 

 

Sohlgleite im Winter 2017

 

   

 

 

 

 

 

Fischkunde

Hecht
Aal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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